Rückblende 2018

 

 

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Hallo, ich hoffe Ihr seid alle gut in das neue Jahr 2019 gestartet. Für mich begann das Jahr mit einem Motorschaden an meinem alten Golf 4 . Nach knapp 240000 km hat es dem alten Benziner wahrscheinlich die Kupplung zerrissen. Nun bin ich auf der Suche nach einem neuen Auto.

Aber nun zu etwas Positivem. Ein aufregendes Jahr 2018 ist für mich  zu Ende gegangen. Selten war ich an so vielen verschiedenen Orten innerhalb eines Jahres. Es begann in Holland in Zandvoort in der Nähe der bekannten Rennstrecke. Bei der Gelegenheit lag es nahe sich auch Amsterdam anzuschauen. Eine sehr schöne Stadt, hat mir gut gefallen. Beim nächstem Besuch, dann aber zu einer wärmeren Jahreszeit. 

Im Mai ging es von Calais nach Dover, um von dort auf dem Trans European Trail zu fahren. Leider konnte ich nur ansatzweise einen Teil der schönen Strecke fahren, die Zeit reichte einfach nicht dafür. Dabei lernte ich auch meine Gepäckutensilien, für das nächste größere Abenteuer  welches noch kommen sollte, zu optimieren. Nachdem ich mir einige südenglische Seebäder angesehen hatte führte mich die Rücktour über London und dem berühmten Ace Cafe mit der Fähre nach Rotterdam.

Kurze Zeit später durfte ich Carsten Scheibe bei seiner Reportage über die dänische Margeritenroute  begleiten. Die meiste Zeit übernachteten wir in sogenannten Sheltern, dies sind offene Unterstände meistens mit Lagerfeuer. Wir sahen uns die hohen Klippen von Mön an und hatten bei schönem Wetter eine tolle Zeit, die wir mit Motorrad fahren und fotografieren verbrachten.

Nach einer kurzen Pause ging es dann mit drei alten Kumpels und einem Anhänger voller Enduros Richtung Südschweden. Dort konnte ich endlich auch die  DRZ 400 E wieder artgerecht bewegen. Zu lange hatte sie sich schon in meinem Schuppen gelangweilt. Aber auch diese Tage gingen wie im Fluge vorbei. 

Bei diesem Jahrhundertwetter war das Baden in der Ostsee vor Fehmarn ein Traum. Selten so warmes Wasser gehabt. Der krasse Gegensatz zum Jahr 2017. Der Klimawandel läßt grüßen. 

Nun hiess es aber die letzten Vorbereitungen für das größte Abenteuer in 2018 zu treffen. Island wartete und wollte von mir entdeckt werden. Nach einer sehr entspannten Überfahrt in einer viel zu kleinen Kabine, wurde ich eher kühl von der kargen Insel begrüßt. Aber nachdem wir uns etwas besser kennengelernt habe, taute sie auf und zeigte sich von ihrer sonnigen Seite. Dabei lernte ich wieder sehr interessante Menschen kennen.

Zurück in Wendtorf ging es gleich weiter zum Werner-Rennen. Für mich als Norddeutscher, der auch das erste Rennen 1988 gesehen hatte, ein Muss. Der Zündappclub Probstei war auch mit einem Eigenbau vertreten und staubte natürlich einen Pokal ab. Glückwunsch Jungs!

Das Jahr war inzwischen schon weit fortgeschritten aber der Sommer wollte noch nicht gehen.

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin. In der Hauptstadt war ich auch schon sehr lange nicht mehr. Ein Grund mehr sich viele Dinge anzusehen. Zwar ohne Motorrad, dafür aber mit dem Bus und dem Spreedampfer. Die Blue Man Group passte gut in die bunte Vielfalt der Millionenmetropole.

Aber alles hat irgendwann ein Ende. Der trockene und heiße Jahrhundertsommer machte da keine Ausnahme. Nun ist der letzte Weihnachtskeks verdaut und die Böllerreste entsorgt. Bin gespannt was uns 2019 bereit hält. Ich wünsche Euch alles Gute. Genießt das Leben, auf welche Art auch immer.

Hello, I hope you all started well in the new year 2019.
 An exciting year 2018 has come to an end for me. Rarely have I been to so many different places within a year. It started in Holland in Zandvoort near the famous racetrack. On the occasion, it was obvious to look at Amsterdam. A very nice city, I liked it a lot. At the next visit, but then to a warmer season.

In May we went from Calais to Dover, to drive from there on the Trans European Trail. Unfortunately, I was only able to ride part of the beautiful route, time was simply not enough. In the process I also learned to optimize my luggage utensils for the next big adventure that was yet to come. After seeing some southern English seaside resorts, the return trip took me via London and the famous Ace Cafe to Rotterdam by ferry.

A short time later I was allowed to accompany Carsten Scheibe in his reportage about the Danish daisy route. Most of the time we stayed in so-called shelters, these are open shelters mostly with campfires. We looked at the high cliffs of Mo and had a great time in fine weather, which we spent with motorcycles and taking pictures.

After a short break, we went with three old buddies and a trailer full Enduros towards southern Sweden. There I was finally able to move the DRZ 400 E again in an appropriate manner. For too long she had already bored in my shed. But these days went by as well.

Now it was time to make the final preparations for the biggest adventure in 2018. Iceland waited and wanted to be discovered by me. After a very relaxed crossing in a much too small cabin, I was rather coolly welcomed by the barren island. But after getting to know each other better, she thawed and showed herself from her sunny side. In the process, I got to know very interesting people again. Thanks Helen for the photos.

Back in Wendtorf it went straight to the Werner race. For me as a North German, who had also seen the first race in 1988, a must. The Zündapp Club Probstei was also represented with a home-made and of course dusted off a trophy. Congratulations guys!

The year was already far away
But everything has an end sometime. The dry and hot summer of the century was no exception. We are looking forward to seeing what we can do in 2019. I wish you all the best. Enjoy life, in whatever way.

 

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