Raus aus der Hitze. Island wartet!

Raus aus der Hitze. Island wartet!

Sicherlich geht es euch genauso, die letzten Wochen waren bestes Sommerwetter für den Strand oder zum Nichtstun. Aber für die Bauern und alle, die in  der Hitze arbeiten mussten, nicht so angenehm. Aber in ein paar Tagen soll es den lang ersehnten Regen geben. Dann werde ich schon auf Island weilen. Dort sollen angenehme 😉 15° C und Sonnenschein sein. Ich lasse mich überraschen.

Die kleine Blaue ist gepackt und wartet auf mich. Einen Ölwechsel, neue Bremsbeläge sowie einen neuen Satz Reifen (den Klassiker TKC 80) samt verstärkter Schläuche bekam sie auch spendiert. 

Light Adventure Bike oder meine Vorstellung von einer leichten Reiseenduro

Light Adventure Bike oder meine Vorstellung von einer leichten Reiseenduro

So allmählich nimmt meine leichte Reiseenduro fahrt auf. Vieles habe ich schon verändert oder weggelassen um meine Vorstellung von einem leichten Reisemotorrad umzusetzen.

Um es kurz zu machen, ohne Gepäck und Benzin, dafür aber fahrfertig wiegt die Suzuki laut meiner Personenwaage, 137,3 kg. Ca. 100 kg!! weniger als die BMW. Bin gespannt, was die Kleine in Gesamtornat auf die Waage bringt.

Dafür mußte ich aber das gewichtige Kofferträgersystem abbauen und die schwere Bleibatterie gegen eine leichtere Lithium-Ionenbatterie tauschen. Hinzugekommen sind Heizgriffe von Koso, ein Windschild von Puig, der Kettenöler von Cobrra und die breiteren Fußrasten von meiner anderen DRZ 400. Auch die Bremsleitung mitsamt Flüssigkeit bedurfte eines dringenden Wechsels.

Fast Irland

Fast Irland

Nachdem ich mich endlich dazu entschlossen hatte, an Irlands Westküste zu fahren und ich auch meine Ausrüstung* komplettiert und angebaut hatte, machte ich mich auf den Weg nach Dünkirchen, wo die Fähre Richtung Dover ablegte. Dort wollte ich mich, dem TET „Trans Euro Trail“ folgend, nach Irland vorarbeiten. Der TET ist eine Ansammlung von schönen kleinen Straßen mit hohem Anteil an unbefestigten Wegen. Diese basieren vorwiegend auf Angaben von Motorradfahren vor Ort, die dies freiwillig leisten. Die Straßen sind legal zu befahren, jedoch teilweise mit Einschränkungen, die selbstverständlich beachtet werden sollten.

SCHNITT

Island, Vorbereitungen für die Insel aus Feuer und Eis

Island, Vorbereitungen für die Insel aus Feuer und Eis

Hallo, Ihr habt lange nichts mehr von mir gelesen, das heißt aber nicht, das ich untätig war.

Unter anderem plane ich meine Reise nach Island in diesem Jahr. Es soll vorwiegend ins wilde Hochland gehen!

Die Tickets habe ich gebucht. Der Termin im August steht somit fest. Dann muß nur noch die DRZ auf Vordermann gebracht und mit der richtigen Ausrüstung ausgestattet werden. Da das Gewicht für mich im Vordergrund steht, um die Suzuki auch bei einem Umfaller im Fluß alleine bergen zu können, werde ich keine schweren Koffer montieren, sondern auf eine leichte Softgepäcklösung setzen. Des weiteren stehen Heizgriffe (auch im Sommer kann es dort kalt werden), ein Windschild (um die Anreise erträglicher zu machen), breitere Fußrasten (für sicheres Stehen beim Offroadfahrten), eine Lithium-Ionen Batterie ( deutlich leichter als das Original), ein Werkzeugfach (noch nicht vorhanden), ein LED-Zusatzscheinwerfer (Originallichtausbeute sehr schwach), sowie einige weitere Kleinigkeiten im Lastenheft.

Ibiza 2017 Fisch und Meer

Ibiza 2017 Fisch und Meer

Ibiza 2017

Diese Reise hat nichts mit dem Motorradfahren zu tun. Sondern mit dem Fischen im Mittelmeer. Aber vielleicht interessiert das den geneigten Leser trotzdem. Schliesslich beinhaltet die Seite auch das Wort Travel. Falls nicht, seid gespannt, bald gibt es wieder Neues vom Zweirad.

Michael Standor von „Balearic Sportfishing“ hatte über Facebook Angler gesucht, die Lust hatten, an einem Programm zur Markierung von Amberjacks teilzunehmen. Diese Studie wurde von der spanischen Regierung gefördert um genauere Daten über die Population zu erhalten. Sogenanntes Tag and Release. Dabei werden Art, Länge, Gewicht, Zustand und Ort festgehalten und in einer Art Kartei gesammelt und später ausgewertet.
Fischen und dabei noch gutes tun, da bin ich dabei.

Ab nach Hause

Ab nach Hause

Bin zwar etwas spät dran, aber ich wollte euch den Abschluss der Baltikumreise nicht vorenthalten.

Frisch und ausgeruht beobachten wir, wie sich die Fähre ihren Weg durch die Schärengärten Stockholms bahnt. Immer wieder gibt es kleine Schmankerl für die Augen, die die Vorstellung von dem typischen idyllischem Schweden zementieren. Kleine Boote und pittoreske rote Holzhäuser säumen den Eingang zur Hauptstadt und bieten ausreichend Fotomotive, speziell die asiatischen Touristen lassen die Speicherkarten glühen.
Für mich heisst es nun „ Go South“ Richtung Heimat. Über die Vogelfluglinie mit der Fähre nach Fehmarn und von dort nach Hause.
Geplant war noch einmal in Schweden zu übernachten, doch da das Wetter zunehmend schlechter wird und die Regenkombi zum Einsatz kommen muss,entscheide ich mich,in einem Rutsch, bis nach Wendtorf durchzufahren. So kann ich gleichzeitig die Standfestigkeit und die Qualität der Sitzbank testen.

Offroad und Racing

Offroad und Racing

So, nun geht’s Richtung Stockholm. Gemütlich sitzend auf dem Sonnendeck, mit einem kühlen Bier in der Hand, kann ich in Ruhe in die Tasten hauen.
In Pärnu an einer schönen Bucht blieb ich eine Nacht länger. Dort gab es abends in den Strassen Livemusik, leider war es extrem schwer in den Restaurants noch einen Sitzplatz draussen zu ergattern. Bei dem schönem Wetter wollten alle die warme Luft geniessen, denn schliesslich ist hier der Winter, noch wesentlich länger als bei uns.

Lettland und Estland

Lettland und Estland

Unglaublich wie klein diese Staaten sind, jetzt bin ich schon in Estland angekommen. Und die Fähre von Tallinn nach Stockholm ist auch schon gebucht. Finnland spare ich mir, da sich die Fährkosten nicht lohnen würden, für nur einen Tag Aufenthalt.
Zu Land und Leuten muss ich sagen, dass es sich ziemlich entspannt reist. Allerdings haben sie das Lächeln nicht erfunden.Wie habe ich vor kurzem über die Balten gelesen, warum lächeln, wenn es nichts zu lächeln gibt. Das soll nicht heissen, dass sie unfreundlich wären. Sie sind halt nur nicht so gefühlsbetont wie andere Länder.
Von den Kosten her, sind sie etwas günstiger als Deutschland, wenn man die Hauptstädte wie Riga und andere Touristenzentren aussen vor lässt.

Weiter nach Lettland

Weiter nach Lettland

Heute morgen ( Di.)auf der Rückfahrt, von der grossen Wanderdüne mit der Sonnenuhr, besuchte ich noch die russische Grenze, für die es aber ohne Visum, kein durchkommen gab.
Fast wie beim Sommerhaus von Thomas Mann den Nobelpreisträger, leicht zu erkennen an den ganzen deutschen Reisebussen, befüllt mit hauptsächlich älteren Herrschaften. Interessiert lauschte ich den Erläuterungen der lettischen Reisegruppenführerin und den Anekdoten des Thomas Mann.

FKK oder lieber doch nicht?!

FKK oder lieber doch nicht?!

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So kurzfristig hatte ich bisher noch keine Reise angetreten. Bis auf den letzten Moment hatte ich noch alle Hände voll zu tun, daher musste ich mit dem Buchen des Fährtickets Kiel -Klaipeda bis vier Stunden vor Abfahrt warten. Glücklicherweise hatte die Dame an der telefonischen Reservierung, noch einen Platz auf der Fähre über, den sie mir für 144,- Euro gerne überließ.

Fertig gepackt stand die „Lütte“ mit scharrenden Hufen da und wartete nur noch auf mich. Kurze Zeit später verließen wir, bei immer besser werdendem Wetter , das noch vor kurzem in Nieselregen gehüllte Kiel.