Weiter nach Lettland

Heute morgen ( Di.)auf der Rückfahrt, von der grossen Wanderdüne mit der Sonnenuhr, besuchte ich noch die russische Grenze, für die es aber ohne Visum, kein durchkommen gab.
Fast wie beim Sommerhaus von Thomas Mann den Nobelpreisträger, leicht zu erkennen an den ganzen deutschen Reisebussen, befüllt mit hauptsächlich älteren Herrschaften. Interessiert lauschte ich den Erläuterungen der lettischen Reisegruppenführerin und den Anekdoten des Thomas Mann.

Auf der Rücktour Richtung Klaipeda konnte ich, einem nicht gesperrten Sandweg durch die Dünen, nicht widerstehen und gab der Lütten die Sporen. Und obwohl es bergauf ging und der Sand recht weich war, merkte ich sofort, dass Leistung nicht alles ist. Mit der schweren BMW hätte ich sicherlich auch ohne Gepäck schwer zu kämpfen gehabt. Aber mit der leichten Suzuki war es ,trotz vollem Ornat, um einiges leichter. Als ich dann auch noch den Luftdruck in den Reifen senkte, um mehr Auflagefläche zu bekommen, ging es dann gleich wie von selbst.
Ja genau, deswegen hatte ich sie mir gekauft. Fast 100 Kilo weniger sind halt eine Menge.
Und ich merke jetzt schon, dass ich wieder viel zu viel Gepäck mitgenommen habe. Da geht bestimmt noch was.

Was war sonst noch. Das Navi führte mich durch einen völlig zugewachsenen Pfad, aber am Ende kam ich wieder da raus wo ich sollte.
Unterwegs begegnete ich einer Schlange, die, bevor ich die Kamera rausgesucht hatte, schon wieder im Gras verschwand.
Beinahe rammte ich auch noch einen Storch ,davon gibt es hier reichlich, der am Straßenrand nach Nahrung suchte. Dieser war wohl leicht irritiert durch das Motorengeräusch. Und wir beide waren gleichermaßen froh, heil davon gekommen zu sein.

Nun noch einen sehr günstigen Zeltplatz bekommen, nur 5 Euro. Naja, dafür gibt es ein Plumpsklo und fließend Wasser aus der Regentonne. Da hätte ich ebenso wild campen können. Aber die untergehende Sonne entschädigt für vieles.

Der nächste Tag beginnt verheißungsvoll bei schönem Wetter, und ich nutze die frühen Morgenstunden um einen kleinen Abstecher durch den Wald zu machen und ein paar superkleine, aber umso leckere Walderdbeeren zu naschen.

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