Lettland und Estland

Unglaublich wie klein diese Staaten sind, jetzt bin ich schon in Estland angekommen. Und die Fähre von Tallinn nach Stockholm ist auch schon gebucht. Finnland spare ich mir, da sich die Fährkosten nicht lohnen würden, für nur einen Tag Aufenthalt.
Zu Land und Leuten muss ich sagen, dass es sich ziemlich entspannt reist. Allerdings haben sie das Lächeln nicht erfunden.Wie habe ich vor kurzem über die Balten gelesen, warum lächeln, wenn es nichts zu lächeln gibt. Das soll nicht heissen, dass sie unfreundlich wären. Sie sind halt nur nicht so gefühlsbetont wie andere Länder.
Von den Kosten her, sind sie etwas günstiger als Deutschland, wenn man die Hauptstädte wie Riga und andere Touristenzentren aussen vor lässt.

Den Ländern sieht man aber noch an, dass sie sich im Umbruch befinden. Überall stehen noch alte verfallene Gebäude und vor sich hin rottende Häuser. Gleichzeitig werden viele Dörfer und Städte schick gemacht. Cafés die ohne weiteres auch in Paris oder Berlin sein könnten werden von jungen modernen Menschen eröffnet und erfreuen sich regen Zulauf. Teilweise ist ein ganzer Strassenblock dem Verfall preisgegeben und mittendrin ein total hippes Lokal.
Z.B. in Riga, dort ist ein Hotel ( Dodohotel) welches sehr günstige Zimmer anbietet. Da ich gerade in der Nähe war, fragte ich nach einem Zimmer. Antwort vom Angestelltem war, für 99,- würde ich noch eines bekommen. Das war mir natürlich zu teuer. Daher lehnte ich dankend ab. Draussen vor der Tür schaute ich nochmal online und buchte ein Doppelzimmer mit meiner Kreditkarte. 5 min. später war ich wieder drinnen und bekam das Zimmer für 44,- Euro!

Die Sprache ist ein weiteres Indiz, englisch ist gar kein Problem. Deutsch wird nur noch sehr wenig gesprochen. Auch wenn einige Inschriften auf die deutsche Vergangenheit hinweisen.
Ich würde sagen, dass die Menschen hier überzeugte Europäer sind. Überall Touristen aus anderen europäischen Staaten. Die Speisekarten sind meistens auch in drei verschiedenen Sprachen gehalten.
Kein Vergleich zu den Franzosen. Wenn ich an die Zeit vor über 25 Jahren in Frankreich zurückdenke, wo viele Franzosen nicht unbedingt gut auf uns Deutsche zu sprechen waren.

Die Suzuki läuft super, verbraucht kein Öl und kaum Benzin. Teilweise unter 4 Liter auf 100km. Mit dem 17 Liter Tank kommt man schon recht weit. Und für diese Strecken ist die leichte DRZ genau richtig. Allerdings ist sie mir doch einmal umgekippt. Das Aufheben ist kein Vergleich zur dicken BMW.

Natur ist reichlich vorhanden. Aktueller Rekord von mir. 13 Weissstörche auf einem Feld gesehen. Und auch sonst sind unsere gefiederten Freunde, glücklicherweise noch häufig anzutreffen.
Das gab es bei uns in Norddeutschland vielleicht in den 60er noch.

Bitte entschuldigt die vielen Rechtschreibfehler, die Bedingungen sind nicht immer die Besten. Und meistens fallen mir die Fehler immer dann auf, wenn der Blog raus gegangen ist. Entweder ist der Akku bald alle oder das W-Lan ist nicht unbedingt das schnellste.
Die Fotos sind auch häufig unbearbeitet, sonst würde ich noch Nachts dran sitzen.

Auch wird die kurische Nehrung natürlich ohne „h“ geschrieben. Und Oberpeinlich wird es, wenn sogar in der Übersxchrift ein Buchstabe fehlt.

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